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Birgit Schneider: Gefleckte Gestalten
Gefleckte Gestalten
(p. 141 – 158)

Die Camouflage von Schiffen im Ersten Weltkrieg

Birgit Schneider

Gefleckte Gestalten
Die Camouflage von Schiffen im Ersten Weltkrieg

PDF, 18 pages

  • drawing
  • Modernism
  • history of science
  • life
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  • abstract art
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  • life sciences
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Birgit Schneider

Birgit Schneider

holds the position of Dilthey Fellowship at Potsdam University. She studied Art History, Media Studies and New Media Art at Karlsruhe University of Arts and Design, Goldsmiths College London and Humboldt University Berlin. She had been research assistant at the »Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik« at Humboldt University Berlin. Her research focus is on the interrelation between Image Science, Cultural Studies and Media Studies: digital images; the theory and history of the technology of textiles and punch cards; maps and diagrams; camouflage – strategies of invisibility at the turn of the 20thcentury; the history of television and interference; graphical methods/diagrams; art history and media history of sound & vision. She furthermore works freelance as graphic designer and organises art projects on Sound & Vision as part of the »mikomikona« collective.

Claudia Blümle (ed.), Armin Schäfer (ed.): Struktur, Figur, Kontur

Angesichts eines Begriffs vom Leben, wie er sich im 19. und 20. Jahrhundert herausbildet, büßen Darstellungen, die in einer traditionellen Weise der Mimesis folgen, ihre Selbstverständlichkeit ein. Zeitgleich lässt sich in Malerei und Graphik eine Krise der Repräsentation beobachten, indem die Bilder mit den perspektivischen und anatomischen Regeln der Raum- und Körperdarstellung brechen. Sowohl in den Lebenswissenschaften als auch in der Kunst entstehen neue abstrahierende Bildkonzepte, die generativ, konstruktiv und konkret operieren, um die systemische Funktionsweise des Organismus zu visualisieren. Wie verfahren Wissenschaften, Künste und Theorien mit dem Leben, das von »Virtualitäten, Singularitäten und Ereignissen« geprägt ist? Der Sammelband widmet sich diesen philosophischen, kunst- und wissenschaftshistorischen Konstellationen, wobei das Werk von Gilles Deleuze mit seinem Konzept der »anorganischen Vitalität« einen wichtigen Leitfaden bildet. Dabei geht es um Strukturen, die Lebendiges bezeugen, um die Freisetzung einer Linie, die keine Kontur mehr ist, und um die Schaffung einer Figur jenseits der Figuration.

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