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Geert Lovink: »Bookness« in den Künsten. Eine dialektische Geschichte dringlicher Publikationsexperimente
»Bookness« in den Künsten. Eine dialektische Geschichte dringlicher Publikationsexperimente
(p. 204 – 217)

Geert Lovink

»Bookness« in den Künsten. Eine dialektische Geschichte dringlicher Publikationsexperimente

PDF, 14 pages

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Geert Lovink

Geert Lovink is a Dutch media theorist, internet critic and author of Uncanny Networks (2002), Dark Fiber (2002), My First Recession (2003), Zero Comments (2007), Networks Without a Cause (2012), Social Media Abyss (2016), Organization after Social Media (with Ned Rossiter, 2018) and Sad by Design (2019). In 2004 he founded the Institute of Network Cultures at the Amsterdam University of Applied Sciences. His center organizes conferences, publications and research networks such as Video Vortex (online video), Unlike Us (alternatives in social media), Critical Point of View (Wikipedia), Society of the Query (the culture of search), MoneyLab (internet-based revenue models in the arts). Recent projects deal with digital publishing and the future of art criticism.
Other texts by Geert Lovink for DIAPHANES
Sigrid Adorf (ed.), Sønke Gau (ed.), ...: going public.

Veröffentlichungspraktiken im Kunstfeld sind vielfältig: Sie reichen vom Ausstellen und Publizieren von Kunst über das Schreiben über Kunst bis hin zur Veröffentlichung künstlerischer und kuratorischer Forschung. Erst durch das Veröffentlichen werden Ergebnisse kultureller Produktion öffentlich sichtbar, diskutierbar und für unterschiedliche Publika zugänglich. Veröffentlichen ist damit nicht nur ein Akt der Vermittlung, sondern ein konstitutiver Bestandteil kultureller Produktion.

Der von Sigrid Adorf, Sønke Gau und Basil Rogger herausgegebene Band versammelt künstlerische, kuratorische, theoretische und aktivistische Perspektiven auf die Frage, wie Öffentlichkeit im Kunstfeld hergestellt wird und welche ästhetischen, politischen und institutionellen Bedingungen diese Prozesse prägen. Im Zentrum steht ein Verständnis des Veröffentlichens als ästhetisch-politische Praxis. Dabei geht es nicht primär um die Vermittlung »objektiv gesicherten Wissens«, sondern um die öffentliche Mitteilung als emanzipatorische Praxis, die Unsicherheiten, Widersprüche und Komplexitäten produktiv macht.

Die Publikation geht auf die Veranstaltungsreihe Positionen und Diskurse zurück, die zwischen 2009 und 2024 am Departement Kulturanalysen und Vermittlung der Zürcher Hochschule der Künste stattfand. Über fünfzehn Jahre hinweg brachte die Reihe internationale Künstler:innen, Kurator:innen, Theoretiker:innen und Aktivist:innen zusammen, um Fragen der Öffentlichkeit, der kulturellen Produktion und der politischen Dimension ästhetischer Praxis zu diskutieren.

Mit Beiträgen von Sigrid Adorf, Dirk Baecker, Margarida Brito Alves, Sønke Gau, Stephan Geene, Jens Kastner, Eva Kernbauer, Gabriela Löffel, Isabell Lorey, Geert Lovink, Tine Melzer, Maria Muhle, Shusha Niederberger, Uriel Orlow, Volker Pantenburg, Basil Rogger und Marion von Osten.

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