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Ute Holl, Olivier Simard: Mein Job ist das Zählen
Mein Job ist das Zählen
(p. 138 – 143)

Ute Holl, Olivier Simard

Mein Job ist das Zählen
Medien und Massen der Cern-Teilchenphysiker

PDF, 6 pages

  • media aesthetics
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  • media studies
  • Félix Guattari
  • Cybernetics

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Ute Holl

Ute Holl

Ute Holl teaches media studies at the University of Basel, focusing on aesthetics, epistemology, and the theory of audiovisual, acoustic, and electroacoustic media, as well as on visual and sound archives of the Global South. Recent publications include: “‘Intelligence with an Agency’: Psychotechnik, Maschinenlernen und die Frage nach Entscheidungsmacht,” in Die Macht des Psychotechnischen, ed. Bernd Bösel and Jutta Weber (Campus, 2025); “R. W. Fassbinders filmische Historiografie: Zum Melodramatischen in Angst essen Seele auf,” in Rainer Werner Fassbinder: Kino der Subversion (Schüren, 2026); “Nicht angemessen: Verhalten unter Bedingungen von KI,” in Zeitschrift für Medienphilosophie, ed. Beate Ochsner and Markus Rautzenberg (forthcoming). Together with Peter Ott, she has made documentary and fiction films: Traum Wolken Off Exil / Dreams, Clouds, Off, Exile (2017); and Amitié (2024).
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Gesellschaft für Medienwissenschaft (ed.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 8

Der Schwerpunkt MEDIENÄSTHETIK findet seinen Ausgangspunkt in einer Beobachtung Félix Guattaris, die in ihrer ganzen Dringlichkeit vermutlich erst heute einzusehen ist: Die Produktion von Subjektivität, die mit der allgemeinen Kybernetisierung der Lebensform einhergeht, wurde von Guattari als eine Frage der Ästhetik pointiert. Die medientechnologische Situation, die hinter dieser Neubewertung des Ästhetischen steckt, hat sich in den letzten zwanzig Jahren durch den Eintritt in eine Prozesskultur, wie sie die multiskalaren, netzwerkbasierten, environmentalen Medien des 21. Jahrhunderts bringen, ebenso verschärft wie ausdifferenziert.

Gastredaktion: Erich Hörl, Mark B. N. Hansen

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