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Anke Hennig: Politik der Geschichte – im russischen Formalismus
Politik der Geschichte – im russischen Formalismus
(p. 239 – 258)

Anke Hennig

Politik der Geschichte – im russischen Formalismus

PDF, 20 pages

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  • art
  • aesthetics
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  • art theory

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Anke Hennig

Anke Hennig

studied Russian and German Literature and Language at Humboldt University Berlin and in Moscow (at MGLU and RGGU). She has been research assistant with the colleborate research center 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« at Freie Universität Berlin. Her research focus is on the theory and poetics in Russian Formalism, concepts of » Kunstsynthese« of the Russian avant-garde movement, on totalitarian aesthetics and on the temporal mediality of films.

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Trotz anhaltender Kritik am ›Formalismus‹ und am Begriff der ›Form‹ überhaupt erweist sich ›Form‹ bis heute als unverzichtbare Kategorie ästhetischer Theorie. Form ermöglicht es, die beiden Dimensionen von Ästhetik, Wahrnehmungslehre und Theorie der Künste, zusammen zu denken: Dies betrifft Fragen nach ästhetischer Erfahrung ebenso wie Fragen nach den Konstitutionsbedingungen von Künsten, Gattungen und einzelnen Kunstwerken. Ausgehend von formtheoretischen Positionen und künstlerischen Arbeiten von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart thematisieren die AutorInnen dieses Bandes Singularität und Dynamik als zwei zentrale Aspekte von Form sowie die stets virulente Frage nach einer Politik der Form.

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