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Armin Schäfer: Lebendes Dispositiv
Lebendes Dispositiv
(p. 241 – 265)

Hand beim Schreiben

Armin Schäfer

Lebendes Dispositiv
Hand beim Schreiben

PDF, 25 pages

Die Psychiatrie entzifferte in den Störungen der Handschrift die kranke Psyche und folgte dabei weitgehend Deutungsregeln der Graphologie. Sie unternahm eine apparative Aufzeichnung des Schreibdrucks, die allmählich einen neuen Forschungsgegenstand produzierte: Die Schriftwaage stand am Anfang an einer Theorie, die im Schreibvorgang einen mehrfach rückgekoppelten Prozess erkennt.

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Cornelius Borck (ed.), Armin Schäfer (ed.): Psychographien

Cornelius Borck (ed.), Armin Schäfer (ed.)

Psychographien

Softcover, 352 pages

PDF, 352 pages

Die Psyche ist zum Inbegriff von Eigentümlichkeit und Identität des Menschen geworden, gleichwohl sie tief in neuroanatomischen Strukturen, biochemischen Prozessen und genetischen Dispositionen verankert ist und einem ständigen historischen Wandel unterliegt.

Dieser Band schreibt die Geschichte dieser permanent unruhigen Differenz als Teil einer allgemeinen Mediengeschichte: Handschrift und elektrische Schaltungen, Film und Rechenmaschinen, Literatur und Institutionen haben das Verständnis der Psyche maßgeblich geprägt. So erweist sich, dass sich die Psyche nicht von ihrer Erforschung abtrennen lässt, die dasjenige, was sie beschreibt, mit erzeugt: Es sind die Mächte der Medientechnologie, der Verwaltung und der Phantasmen, die den Anschein erwecken, dass der Mensch ein beseeltes Wesen sei.

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