User account

Ute Holl: »Wohin man blickt, entsteht ein dunkler Fleck«
»Wohin man blickt, entsteht ein dunkler Fleck«
(p. 289 – 316)

Raum, Licht und Blick in Filmen Josef von Sternbergs

Ute Holl

»Wohin man blickt, entsteht ein dunkler Fleck«
Raum, Licht und Blick in Filmen Josef von Sternbergs

PDF, 28 pages

  • subjectivity
  • cultural studies
  • painting
  • Jacques Lacan
  • images
  • aesthetics
  • desire
  • gaze
  • phantasm
  • art theory
  • optical illusion
  • image and imagery
  • psychoanalysis
  • theory of the image
  • mirror
  • visual culture
  • imagination
  • eye
  • representation

My language
English

Selected content
English

Ute Holl

Ute Holl

Ute Holl teaches media studies at the University of Basel, focusing on aesthetics, epistemology, and the theory of audiovisual, acoustic, and electroacoustic media, as well as on visual and sound archives of the Global South. Recent publications include: “‘Intelligence with an Agency’: Psychotechnik, Maschinenlernen und die Frage nach Entscheidungsmacht,” in Die Macht des Psychotechnischen, ed. Bernd Bösel and Jutta Weber (Campus, 2025); “R. W. Fassbinders filmische Historiografie: Zum Melodramatischen in Angst essen Seele auf,” in Rainer Werner Fassbinder: Kino der Subversion (Schüren, 2026); “Nicht angemessen: Verhalten unter Bedingungen von KI,” in Zeitschrift für Medienphilosophie, ed. Beate Ochsner and Markus Rautzenberg (forthcoming). Together with Peter Ott, she has made documentary and fiction films: Traum Wolken Off Exil / Dreams, Clouds, Off, Exile (2017); and Amitié (2024).
Other texts by Ute Holl for DIAPHANES
Claudia Blümle (ed.), Anne von der Heiden (ed.): Blickzähmung und Augentäuschung

»Weil das Bild jener Schein ist, der behauptet, er sei das, was den Schein gibt, steht Platon auf gegen die Malerei als eine Aktivität, die mit der seinen rivalisiert. Dieses andere ist das ›klein a‹, um das ein Kampf geführt wird, dessen Seele die Augentäuschung ist.« (Jacques Lacan)

Der materialreiche Band ist dem besonderen Stellenwert des Bildes in den Schriften und Seminaren Jacques Lacans gewidmet. Die Lacan’schen Unterscheidungen von Auge und Blick, von »écran« und »image« oder auch von Imaginärem und Realem werden als Elemente einer Theorie des Bildes verstanden, die sich gegen jede Form des visuellen Realismus wendet. Indem nicht die Gestalt, sondern der Fleck das Sehfeld regiert und das Subjekt der Vorstellung spaltet, knüpft sich das Bild an ein tychisches Begehren, das sich darin seiner Ursache gegenübersieht.

Content