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Jean-Luc Nancy: Noli me tangere

Jean-Luc Nancy

Noli me tangere

Translated by Christoph Dittrich

Softcover, 80 pages

PDF, 80 pages

Mè mou haptouNoli me tangereRühr mich nicht an: Berühre mich nicht. In der Szene aus dem Johannesevangelium ist dies der Satz, den der auferstandene Christus an Maria Magdalena richtet, um gleich darauf wieder zu verschwinden. In dieser Dramaturgie des Augenblicks zwischen Tod und Wieder­auferstehung, Präsenz und Absenz, Glaube und Unglaube erkennt Jean-Luc Nancy ein Schlüsselmoment der biblischen Erzählung, aber auch des Berührens schlechthin.

Entlang der bildlichen Darstellungen der Szene von Rembrandt, Dürer, Tizian und Pontormo analysiert Nancy das Spiel der Hände, die Arabesken der Finger und die damit verbundenen Paradoxien des Bedeutens und des Sinns und reflektiert zugleich über das Wesen des Bildes selbst, denn auch das Gemälde verlangt Distanz, untersagt jedes Berühren.

Der titelgebende Essay ist ein weiterer Beitrag zu Nancys großem Projekt einer »Dekonstruktion des Christentums« und kann als eine Fortschreibung der in »Corpus« begonnenen Bewegung eines »Entschreibens des Körpers« gelesen werden.

  • motive
  • art history
  • Easter
  • painting

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

was one of the most influential contemporary thinkers. He taught Philosophy at the Université Marc Bloch, Strasbourg and was visiting professor with the universities of Berkeley, Irvine, San Diego and Berlin. His work has been acknowledged and praised by academics and the wider international public alike. It comprises a variety of research focuses reaching from the ontology of society to the metamorphosis of reason and the arts, on image studies, and even on political and religious aspects with respect to ongoing developments.

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