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Petra Löffler, Florian Sprenger: Medienökologien
Medienökologien
(p. 10 – 18)

Petra Löffler, Florian Sprenger

Medienökologien
Einleitung in den Schwerpunkt

PDF, 9 pages

  • ecology
  • global ecology
  • ecosystem
  • anthropocene
  • media ecology

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Petra Löffler

Petra Löffler

Petra Löffler is a film and media theorist who taught at the Universities of Cologne, Regensburg, Vienna, Siegen and Weimar. Her publications comprise studies in Media archaeology, Media history of facial expression, Early cinema, Affect theory and Visual Culture. She is editor of the journal Zeitschrift für Medienwissenschaft

Other texts by Petra Löffler for DIAPHANES
Florian Sprenger

Florian Sprenger

studied Media Studies and Philosophy at the Universities of Bochum and Weimar. He was research assistant with the department of »Sinne – Technik – Inszenierung« at Vienna University (2007–2010) and Junior Fellow at the international research center on cultural studies IFK, Vienna (2010–2012). He has since been postdoctoral researcher at the Graduate Centre for the Study of Culture at the Justus-Liebig-University Gießen. His research focus is on the history of knowledge in media studies, on the research history of 18th-century electricity and concepts of the future.

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Gesellschaft für Medienwissenschaft (ed.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 14

Die ökologischen Fragestellungen, die derzeit auf vielen Feldern der Kultur- und Medienwissenschaft diskutiert werden, gewinnen ihre Brisanz durch die weltweit geführten Debatten um Erderwärmung und Klimawandel. Im Begriff des Anthropozäns haben sie einen mächtigen gemeinsamen Nenner gefunden. Sie vermitteln eindringlich, dass die dauerhafte Veränderung der Erde durch technische Infrastrukturen, durch künstliche Umgebungen und durch Eingriffe in bestehende Ökosysteme ein Umdenken in den Natur- und in den Geisteswissenschaften gleichermaßen erzwingen sollte. Das Verhältnis von Technik, Kultur und Natur steht zur Disposition und damit auch eine Reihe von Grundbegriffen der Medienwissenschaft. Aus dieser Einsicht heraus formieren sich Ansätze, die nach dem systematischen Einsatz und der historischen Rolle von Ökologien der Medien fragen. Doch was damit gemeint ist, wie das Verhältnis von Medien und Ökologie gefasst werden könnte, welche Plausibilitäten die Ökologie für die Medienwissenschaft hat und welche Gegenstände die Medienwissenschaft ökologisch zu erfassen vermag, wird selten genauer in den Blick genommen. Die 14. Ausgabe der Zeitschrift für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt »Medienökologie« setzt dazu an, Gebiete möglicher Medienökologien in historischer wie systematischer Sicht zu kartieren.

Schwerpunktredaktion: Petra Löffler und Florian Sprenger.

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